Die VINEUS-Kandidaten

Kategorie: GASTRONOMIE

In der Kategorie Gastronomie waren folgende Kriterien für die Auswahl der Nominierten entscheidend:
• Glas- und Tischkultur
• Weininszenierung
• Angebot an der Bar
• Weinkarte, Angebot an glasweise ausgeschenkten Weinen
• gut geschultes, versiertes Personal

DAS ERWARTET DEN VINEUS-PREISTRÄGER
Eine ganz besondere Trophäe: ein Weinobjekt aus dem Weingarten oder Weinkeller eingegossen in Glas. Als Hauptpreis gibt es einen Warengutschein in der Höhe von € 5.000 gemeinsam von C+C Pfeiffer und Alpe Adria. Zusätzlich stellen unsere Medienpartner KURIER, PROFIL und A LA CARTE allen Gewinnerinnen und Gewinnern je ein Gratis-Jahresabonnement zur Verfügung. Weiters darf sich der Gewinner oder die Gewinnerin über wunderschöne Gläser der österreichischen Glasmanufaktur Zalto freuen.

UND DAS SIND DIE VINEUS-KANDIDATEN in der Kategorie GASTRONOMIE:
Gut Purbach
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Gut Purbach

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Die alten Gemäuer aus dem 16. Jahrhundert? Der malerische Innenhof? Der puristisch-moderne und doch so gemütliche Gastraum? Die kreative Küche? Die umfangreiche und spannende Weinkarte? Es ist wohl das Zusammenwirken aller Faktoren, die das Gut Purbach zu einem der kulinarischen Hot-Spots des Burgenlands machen. Man kommt, um wiederzukehren.

Pächter und Küchenchef Max Stiegl, gebürtiger Slowene aus Piran und seit 2007 Patron des Restaurants, ist Gastgeber mit Leib und Seele. Ob er in der Küche steht und an neuen Kombinationen tüftelt, mit seinem Team über noch bessere Serviceabläufe nachdenkt oder wieder einmal seine Weinkarte aufpäppelt, Max Stiegl hat stets den Genuss seiner Gäste im Sinn.
Für sein „Wein-Wirken“ ist er nun zum zweiten Mal für den VINEUS Wine Culture Award in der Kategorie Gastronomie nominiert.

Über 1.200 Positionen umfasst die Weinkarte. Zusammengestellt vom Chef persönlich, versteht sich. 60 % Burgenland, 20 % Burgund und Bordeaux, 10 % Trouvaillen aus Österreich und dem Rest der Welt. Jeweils acht Weiß-, fünf Rot- und drei Süßweine können glasweise verkostet werden. Die richtige Mischung aus namhaften Winzern, unbekannten Weingütern und Quereinsteigern ist dem vinophilen Koch dabei sehr wichtig. Und dass die Karte stets aktuell ist. „Gibt es nicht, geht gar nicht“, so Max Stiegl. Er mag es nicht, wenn ein Wein, der auf der Karte steht, nicht mehr zu haben ist. Nicht bei Kollegen und bei sich schon gar nicht.

Die Gäste danken ihm sein großes Weininteresse und sein Bemühen um eine spannende Auswahl mit Vertrauen und lassen sich gerne beraten. 80 % der verkauften Flaschenweine bei Tisch werden auf Empfehlung geordert. Ein Glück für die Gäste, dass der Patron lediglich solche Weine auf die Karte nimmt, die er selbst gerne trinkt und dadurch entsprechend leidenschaftlich empfehlen kann.

Wann immer Max Stiegl die Möglichkeit hat, packt er seine Siebensachen und macht sich auf, um Kochkollegen und -kolleginnen im In- und Ausland zu besuchen. Denn essen gehört für den Patron zu den schönsten Dingen im Leben. Und er ist immer auf der Suche nach unentdeckten Weinschätzen. Seine Lieblingsweine sind zur Zeit Chardonnays aus Limoux und burgenländische Pinot Noirs.

Gut Purbach, Purbach im Burgenland
Am Bild: Pächter und Küchenchef Max Stiegl
www.gutpurbach.at

DOWNLOAD: Weinkarte Gut Purbach
Restaurant Holy-Moly! am Badeschiff
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Restaurant Holy-Moly! am Badeschiff

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Wäre das Holy-Moly! am Badeschiff Wien ein Film, hätte es wohl von Anfang an das Prädikat „wertvoll“ bekommen. Legeres Ambiente, die richtige Mischung aus schräg, cool und schick sowie großartigen Gerichten von Haubenkoch Christian Petz ganz „down to earth“. Eine Kombination, die in dieser Form einzigartig ist in der Stadt. Eine kongeniale Unternehmung von ihm und Partner Geri Ecker.

Und erst die Sache mit dem Wein. Die Bordkarte ist fein, aber klein. „Schiffsmäßig“ eben. Denn wo, bitte schön, sollte der Wein zu Wasser gelagert werden? Zu wenig Platz, zu wenig richtiges Klima. Also „bring your own bottle“, ein Konzept, das in vielen Ländern gang und gäbe ist. Für einen Obolus von 14 Euro werden mitgebrachte Weine perfekt temperiert und mit den passenden Gläsern serviert. Auch das ist einzigartig in Wien. Und von allen Weinfreunden gerne angenommen, die ihre wertvollen Weinpreziosen aus dem Keller holen und ins Holy-Moly! bringen. Sie wissen, was diese Weine in einem „normalen“ Restaurant kosteten, Wertsteigerung inklusive. So gesehen, werden ihre eigenen Weine zur Mäzie.

Genau dieses Konzept war wohl ausschlaggebend dafür, dass das Gourmetrestaurant am Schiff von der VINEUS-Expertenrunde für den VINEUS Wine Culture Award 2012 in der Kategorie Gastronomie nominiert wurde. Dass die Kriterien für eine Nominierung schlichtweg ignoriert wurden, weil das „Andere“ auch eine wichtige und gültige Art und Weise ist, die Weinkultur in unserem Land zu stärken.

Wer Christian Petz kennt, weiß, dass Wein zu seinen großen Leidenschaften gehört. Dass er ein exzellenter Verkoster und höchst kompetenter „Das-perfekte-Gericht-zum-vorgegebenen-Wein-Kochender“ ist. Erst kürzlich hat er ein mehrgängiges Menü zubereitet, zum dem ausschließlich edle Süßweine kredenzt wurden.

Die Weinkarte ist – siehe oben – mit rund 30 Positionen übersichtlich, ihre Zusammenstellung wechselt viermal jährlich und ist immer spannend. Neben einigen bekannten Weinen werden immer auch ein paar weniger gängige Tropfen angeboten. Pol Roger, den Haus- und Hof-Champagner, gibt’s glasweise. Und seit neuestem wartet der Kapitän sogar mit zwei ganz speziellen Schiffsweinen auf. Den Holy-Moly! Red liefert Gerhard Kracher aus Illmitz, das weiße Pendant stammt von Markus Huber aus dem Traisental.

Gekostet hat Christian Petz schon unzählige Weine aus fast jeder Weinbauregion auf diesem Planeten. Ganz besonders angetan haben es ihm in letzter Zeit Weine aus Südfrankreich. Wer weiß, was das für die Weinkarte vom Holy-Moly! noch heißt!

Restaurant Holy-Moly! am Badeschiff, Wien
Am Bild: Christian Petz und Partner Geri Ecker
www.badeschiff.at

DOWNLOAD: Die aktuelle Weinkarte des Restaurants Holy--Moly!
Pub Klemo
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Pub Klemo

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Bei über 2700 Positionen auf der Weinkarte kann man als Gast leicht den Überblick verlieren. Gut, dass Robert Brandhofer, Herr über die Weinbar Pub Klemo in Wien, ihn stets behält. Exotische, rare und reife Weine sind es, die den bekennenden Weinfreak besonders reizen und die er seinen Gästen daher anbietet. Weine, die nicht überall zu haben sind.

Zum Essen gibt es eine kleine Auswahl an Gerichten, die laufend wechseln und meist – jawohl – mit Wein zubereitet werden. Die passenden Weine kommen offen ausgeschenkt ins Glas. So haben die Gäste die Möglichkeit, verschiedene Speisen-Wein-Kombinationen auszuprobieren.

Zum wahren Genuss gehört für Robert Brandhofer auch ein Stück weit Weinwissen. Das er seinen Gäste gerne weitergeben möchte. Das laufende Programm des Pubs in Sachen Wein ist mehr als beachtlich. Pro Woche bietet der ausgebildete Sommelier zwei Verkostungen an, Thema Weiß oder Rot, Österreich oder international. Jeden ersten Donnerstag im Monat ist beim WINZER MEET AND GREET ein Winzer eingeladen, seine aktuellen Weine zu präsentieren. Jeden zweiten Donnerstag gibt es ein WINE MAKER’S TOP TASTING, bei dem ausgesuchte Raritäten gemeinsam mit dem dazugehörigen Winzer verkostet werden. Und am dritten Donnerstag schließlich, dem THIRSTY THURSDAY, werden in einem moderierten Tasting je zwölf Besonderheiten vorgestellt und verkostet. Es ist also was los in Brandhofers Weinbar.

Der Patron genießt es besonders, dass sein Lokal so klein und überschaubar ist. Ein wunderbarer Ort, um mit netten Menschen einfach ein Glas Wein zu trinken oder sich ganz spontan mit anderen Weinliebhabern trefflich über Rebsorten, Anbaugebiete, Keltermethoden oder Jahrgänge auszutauschen. Übrigens, Robert Brandhofer nimmt sich das Recht heraus (R. B. im O-Ton), jeden Wein selbst zu kosten. Die Mengenangabe in der Weinkarte ist daher mit exakt 0,68 Litern pro Bouteille angegeben, der Chef dafür in der Lage, jeden Wein persönlich zu kommentieren.

Nach seinen vinophilen Vorlieben gefragt, spielen Wachau, Elsass, Burgund, Piemont und die nördliche Rhône die größte Rolle. Und bei einem Glas großen Weins kann es Robert Brandhofer auch verschmerzen, seine Diplomarbeit, die ihm als letzter Schritt für den Titel „Weinakademiker“ noch fehlt, noch nicht vollendet zu haben.

Pub Klemo, Wien
Am Bild: Eigentümer Robert Brandhofer
www.pubklemo.at

DOWNLOAD: Die Weinkarte vom Pub Klemo
Restaurant Steirereck
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Restaurant Steirereck

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Die Familie Reitbauer und ihr Restaurant Steirereck vorzustellen, hieße Eulen nach Athen zu tragen. Unzählige Artikel wurden veröffentlicht, Lobeshymnen geschrieben, Hauben und Sterne vergeben. Das Gourmet-Restaurent gehört seit vielen Jahren zur absoluten Spitze in der österreichischen Gastronomie. Mit Heinz und Birgit Reitbauer stehen dem Haus, das 2005 in die ehemalige Meierei im Wiener Stadtpark übersiedelte, zwei Gastgeber aus Leidenschaft vor.

Die Küchenlinie von Heinz Reitbauer spiegelt den Respekt vor dem und die Wertschätzung für das Produkt wider. Akribie und Entdeckungsfreude gehören zu den wichtigsten Eigenschaften des Ausnahmekochs, wenn er nach unbekannten oder fast schon vergessenen Zutaten fahndet. Viele Stammgäste sind der Beweis dafür, dass es ihm immer wieder gelingt, mit seinen Gerichten zu überraschen und zu überzeugen.

Birgit Reitbauer ist ausgebildete Gastronomin, sie schloss 1998 das Studium „Betriebswirtschaft & Tourismusmanagement“ ab. Die Patronin kümmert sich mit Verve und Empathie um das Wohl der Gäste. 2010 wurde sie für ihre Leistungen zur „Relais & Château Woman of the Year“ ausgezeichnet und setzte sich damit gegen Konkurrentinnen aus rund 500 Häusern rund um den Globus durch. Der Preis geht jährlich an eine „außergewöhnliche Frau, die Gastlichkeit zur Perfektion gestaltet“.

Mit Sommelier Adi Schmid steht einer der ganz Großen der österreichischen Weinszene seit rund 35 Jahren der Weinriege im Steirereck vor. Für viele seiner Gäste gilt er wohl als bester Sommelier des Landes. Und sie verlassen sich gerne auf seine Empfehlungen, die er höchst kompetent und unaufdringlich gibt. Mit der Ausschank offener Weine hält der „Grandseigneur des Weines“ es ganz flexibel und öffnet neben den Weinen zum Weinmenü je nach Situation, Gast und Stimmung individuelle Flaschen. Auch Kleinflaschen stehen vermehrt auf der Weinkarte des Hauses, nämlich rund 20 Weiß- und 30 Rotweine, Anzahl steigend. Hier ist Adi Schmid offen für hohe Qualitäten auch aus dem Ausland. Weniger Schwund durch zu langes Offenstehen und höhere Preisakzeptanz beim Gast sind die Gründe dafür. Ganz generell ist es Adi Schmid ein großes Anliegen, dass seine Weinkarte die internationale Vielfalt an Weinen, Klassikern wie Newcomern, spiegelt. Er ist bekannt dafür, ein außergewöhnliches Gespür für Neues und Unbekanntes zu haben.

Persönlich liebt der Herr über rund 1.350 Weine weiße Burgunder- und rote Bordeaux-Weine. Heinz und Birgit Reiterbauer meinen, zu ihren Vorlieben befragt: „Alles ist erlaubt und wird gerne probiert. So viel Neues gilt es aufzuspüren, so viel Bekanntes wiederzuentdecken.“

Das Restaurant Steirereck, kulinarische Erfahrungen auf höchstem Niveau, gelebte Gastfreundschaft und Weinerlebnisse der Sonderklasse.

Restaurant Steirereck, Wien
Am Bild: Eigentümer Heinz und Birgit Reitbauer
www.steirereck.at

DOWNLOAD: Weinkarte Restaurant Steirereck
Waldschänke
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Waldschänke

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Wer sich aufmacht, um im Restaurant Waldschänke im oberösterreichischen Grieskirchen einzukehren, kann sich auf zweierlei freuen: erstens auf die köstlichen Gerichte aus der mit zwei Hauben und einem Michelin-Stern gekrönten Küche von Elisabeth Grabmer und zweitens auf hervorragende Weine. Für Qualität und Umfang der Weinkarte zeichnet Patron Heinz Grabmer verantwortlich.

Seit 22 Jahren führt das Gastronomenpaar sein Lokal, das längst kein Geheimtipp mehr ist. Während die begnadete Köchin an immer neuen Kreationen tüftelt und in die Welt der Kulinarik eintaucht, ist ihr Mann ständig auf der Suche nach ungehobenen Schätzen der Weinwelt, nach neuen Winzern und unbekannten Weingütern. Mehr als 1000 Weine lagern im hauseigenen Keller, der Schwerpunkt liegt auf heimischen Kreszenzen. Italien, Frankreich, Spanien, Deutschland und Kalifornien sind ebenfalls prominent vertreten. Die Auswahl an offenen Weinen wechselt häufig und all jene Weine, die in der Karte unter „Schlaue Wahl“ angeboten werden, können ebenfalls glasweise getrunken werden.

Heinz Grabmer sieht sich als Vermittler zwischen Winzerschaft und Weinliebhabern und ist stets darauf bedacht, seine Begeisterung für den Wein besonders auch an junge Menschen weiterzugeben. Mit regelmäßigen Weinverkostungen und Weinkulinarien holt Heinz Grabmer verschiedene Winzer auf die Bühne und bringt ausgewählte Weine in die Gläser. Eine sehr beliebte und immer gut besuchte Veranstaltung firmiert unter dem Motto „Die heißesten Geheimtipps Österreichs“.

Die Frage „Der Wein zum Essen oder das Essen zum Wein?“ stellt den Wein-Autodidakten immer wieder vor eine Herausforderung. Die Gratwanderung zwischen geschmacklicher Harmonie und Spannung will jedes Mal aufs Neue gemeistert werden. Ist die Kombination von Speise und Wein schlussendlich gelungen, freut sich der Wirt.

Heinz Grabmers vinophiles Herz schlägt besonders für den österreichischen Wein, und vielen Winzern ist er seit Jahren persönlich verbunden. Er freut sich jedoch auch immer über Neuentdeckungen. Gute Gelegenheiten, die Weinkarte wieder zu erweitern.

Restaurant Waldschänke, Grieskirchen, Oberösterreich
Am Bild: Die Eigentümer Heinz und Elisabeth Grabmer
www.waldschaenke.at

DOWNLOAD: Die Weinkarte der Waldschänke
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